Unabhängiger Verband junger
Medienmacher in Hessen


Ausgabe vom 10.03.2010
PIXELIO / S. HofschlaegerSZ-Wettbewerb
Welche ist die beste Schülerzeitung Hessens? Seite 7
"Timo Schwarz" / www.jugendfotos.de, CC-de-DE, License(by-nc)Sonderwettbewerb Amerika
"Wie hat Obama Amerika verändert?" Seite 15
 Presseausweis
Ein anerkannter Ausweis für Jungredakteure Seite 27
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Cowboy berichtet von seinem Land PDF Drucken E-Mail
Obama-WorkshopThere are always three Cowboys in a typical western-movie: The good, the bad, the ugly.“ Mit diesen Worten begann Andrew Denison einen seiner Vorträge bei dem zweitägigem Seminar in Fulda zum Thema „Warum die USA so anders sind - oder ´Why can´t Americans be more like Europeans?´“.

In der Jugendherbere Fulda trafen sich vom 13.11.-14.11.2009 20 Jungredakteure hessischer Schülerzeitungen und amerikainteressierte Schüler zu einem bilingualen Seminar. Dieses Seminar wird jedes Jahr von der Bundeszentrale für politische Bildung in Zusammenarbeit mit der Jugendpresse Hessen und dem US-Konsulat Frankfurt angeboten.


Obama-Workshop Es wurde Vorträgen von dem aus Wyoming stammenden US-Publizisten und Politologen Andrew Denison und dem New Yorker Autor Dr. Steven Bloom zugehört, diskutiert und Wissen ausgetauscht. Während des Wochenendes hatte jeder Schüler die Möglichkeit, persönlich Kontakt mit den Amerikanern aufzunehmen oder in der großen Runde seine Meinung zu formulieren - auf Englisch versteht sich.

Besonders spannend war es, den persönlichen Meinungen der US-Staatsbürger über die Deutschen, die laut Bloom pünktlich und gedankenlos folgsam seien, zuzuhören. Auch Denison konnte klare Aussagen über den Stereotyp der Deutschen machen, da er selbst mit einer deutschen Frau verheiratet ist.

Doch selbst die beiden überzeugten Amerikaner konnten mit einem kleinen Schmunzeln über ihr Land reden. Wie die Deutschen Amerika sehen sei ihnen klar, der Stereotyp werde durch Hollywood und die Medien noch weiter bestärkt. Jedoch seien manche Vorurteile berechtigt. „Von einer eigenen Kultur kann in Amerika nicht die Rede sein“, so Bloom, „man kann Amerika nicht als ein Land mit einer Kultur bezeichnen. Es gibt den Norden, den Süden, den Osten, den Westen. Und alles mit anderem Essen und einer anderen Kultur“

Kritischer betrachtete Denison das Thema am zweiten Tag des Seminars.

Obama-WorkshopI love my country but I hate my government“ war Thema seines Vortrags und damit den Nagel auf den Kopf. Might as right - Macht als Recht, so beschrieb der Cowboygürteltrager die Außenpolitik in den USA.

Auch hier hatte jeder die Möglichkeit, in die Diskussion mit einzusteigen. Der amerikanische Journalist provozierte, trotzdem stellte er eine sehr differenzierte Meinung über die Politik und die Einstellungen seines Heimatlandes dar.


Als krönenden Abschluss hatte jeder die Möglichkeit, einen Artikel über eines der angesprochenen Themen zu schreiben. Workshopartig wurden Gruppen gegründet, mit den Spezialisten geredet und Interviews geführt. Hier stand Nele Balser als Vertretung der Jugendpresse Hessen hilfreich zur Seite.

Nach dem gelungenen Seminar ging ich dann nicht nur mit einem mit Informationen gefüllten Ordner nach Hause, sondern auch mit dem Wissen „America is full of differences - und das ist gut so!“.


Der Artikel auf goerls.de

 
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